Alte Herren
Die „Alten Herren“ des FCE erobern den Allgäu
Herrliches Wetter beim Abteilungsausflug
Am Freitagmorgen um 4.30 Uhr am neuen Dorfplatz ging die Reise per PKW los. Um ca. 8.30 Uhr Ankunft in Nesselwang zum Frühstück in einem wunderschönem Cafe. Ein reichhaltiges Buffet, 15 Kaffee und ein Bier stärkten uns 16 Mann für den unerwartet steilen und kräftezehrenden Weg (Aufstieg?) auf 1180 Meter Höhe zur Gundhütte, dem eigentlichen Ziel unserer Reise. Natürlich wurde nicht der direkte Weg gewählt, durch die abenteuerliche und schweißtreibende Höllschlucht (siehe Fotos) ging es mit einer kleinen Zwischenpause zum Flüssigkeitsausgleich in der Enzianhütte (ca. 1200 Höhenmeter) zum Sportheim Böck auf 1500 Meter Höhe. Auch hier wurden dem Körper wieder wichtige Nährstoffe zugeführt, ehe es zur Mittagspause mit Deftigem nach Wahl zur Kappeler Alm zurück auf 1350 Meter ging. Mit vollem Magen und frischem T-Shirt wurde dann der restliche Weg herunter zur Gundhütte auf 1180 Meter Höhe in Angriff genommen. Dort wurden wir mit herrlichem Sonnenschein und einer wunderschönen Landschaft für die beschwerliche Anreise entschädigt. Ein junges und überaus sympathisches Wirtspaar begrüßte uns und wir konnten die Zimmer in Beschlag nehmen. Warum die frisch gelüfteten aber winzigen 4-5 Mann-Zimmer so phantasievolle Namen wie Fuchsbau oder Hasenstall hatten wunderte nur vor dem zu Bett gehen, am Morgen nach dem Ausschlafen genügte ein tiefer Atemzug um den Sinn zu verstehen. Zuvor allerdings verbrachten wir einen urgemütlichen Hüttenabend, der allerdings in Anbetracht der Anstrengungen des Tages für die meisten bereits um 22.00 Uhr endete.
Am Morgen erwartete uns ein deftiges Frühstück, danach zu Fuß kilometerweit steil bergab (wobei alle schon ahnten, dass das dann abends wohl auch wieder steil bergauf gehen musste!) nach Röfleuten zu den Fahrzeugen und mit denen zur Besichtigung von Schloss Neuschwanstein. Kulturgeschwängert kehrten wir auf dem Rückweg in ein uriges Gartenlokal ein. Dort erwarteten uns die größten Essensportionen, die selbst so erprobte Kampfesser wie Falk zuvor noch nie zu Gesicht bekommen hatten. Leider hatten wir vergessen, dass wir nun alle übergewichtig noch den Berg herauf zu unserer Basis zurück mussten …. über das Gestöhne beim Aufstieg hüllen wir daher besser den Mantel des Schweigens.
Aber es gab dennoch keine Ausfälle, und eine heiße Dusche, Krustenbraten mit Nachschlag, kühles heimisches Bier und eine Prise aus der Schnupftabakkanone rundeten einen ereignisreichen und anstrengenden Tag in der engen Wirtsstube ab.
Am frühen Sonntagmorgen hieß es dann Kofferpacken und Auf Wiedersehen sagen, bevor die Heimfahrt nach Oberrodenbach angetreten wurde.




